UCX-Log und Linux

Moderator: DL7UCX

dm4im
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UCX-Log und Linux

Beitragvon dm4im » 28. September 2008, 11:10

Hallo.
Eigentlich bin ich ja vollkomnmen von Windows weg, aber es gibt ein paar Programme, die man nun doch nicht missen möchte. Dazu gehört UCX-Log. Deshalb läuft es bei mir unter Ubuntu oder openSUSE in einer virtuellen Maschine - inklusive Transceiversteuerung und Telnet. Auch QSY durch Anklicken einer Clustermeldung geht. Leider ist es mir bisher noch nicht gelungen, das Netzwerk ans Laufen zu kriegen, die Dokumentation sagt "normales Windows-Netzwerk". Was aber ist ein normales Windows-Netzwerk? Vielleicht kann der Autor dazu was sagen? Oder weiss jemand, was zu tun ist?
Ich werde heute die Voice-Funktion und die CW-Maschine ausprobieren und darüber berichten. D.h. falls das jemanden interessiert.

73 de Martin
Edit:
So, CW geht, ebenso der Voice-Keyer. Das ist es ja schon fast! Ob das ohne Stottern geht, muss ich noch testen, evtl. unter realen Bedingungen im Contest.
Leider (noch) kein Erfolg beim Netzwerk.

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Beitragvon DL7UCX » 29. September 2008, 05:15

Hallo Martin,

wie soll ich "normales Netzwerk" erklären?
Ein privates Netzwerk, in dem sich mindestens 2 PCs befinden, auf denen Windows läuft.
Beide müssen der gleichen Arbeitsgruppe (Workgroup) oder Domäne angehören.
Wenn auf beiden UcxLog läuft, sollten sie sich "sehen".

73 Ben

dm4im
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Beitragvon dm4im » 29. September 2008, 12:06

Hallo Ben,
danke für die Antwort. Bei Windows gibt es verschiedene Netzwerk-Protokolle wie IPX/SPX , TCP/IP oder NetBEUI. Ich habe auf zwei Windows-Rechnern als einziges Protokoll TCP/IP installiert, also vermute ich, daß UCX-Log hier aufsetzt, obwohl man bei Windows nie so sicher sein kann, dass vielleicht nicht doch noch ein anderer Dienst läuft, von dem man als User gar nichts weiss.
Wenn ich nun UCX-Log auf zwei Linux-Rechnern per Netzwerk benutzen will, muss ich Linux mitteilen, welche Dienste bzw. Protokolle benutzt werden dürfen, bzw. dafür sorgen, dass die auszutauschenden Daten von Windows an die virtuelle Maschine gehen, von dort zu Linux und ab die Post übers Netzwerk auf den 2.ten PC und dort in umgekehrter Reihenfolge zu UCX-Log.

Darauf zielte meine Frage ab.

73 de Martin

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Beitragvon DL7UCX » 29. September 2008, 18:10

Hallo Martin,

UcxLog benutzt die Mailslots des Win-API. Die sollten auf TCP/IP aufsetzen.

73 Ben

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Beitragvon dm4im » 27. Oktober 2008, 22:46

Abgesehen von dem Problem mit dem Netzwerkstart (siehe Thread "Netzwerk-Problem),
kann man schon mal folgendes sagen: Ein Win98 Rechner sieht die Linux-Maschine und das darauf laufende UCX-Log. Umgekehrt leider nicht.
Man kann auf dem Linux-Rechner loggen, der Win98 Rechner zeigt die geloggten Daten im "Last Logged" Fenster an. Umgekehrt leider nicht.
Das könnte ein Rechte-Problem sein, das es nun zu lösen gilt. Vlt. kann Ben ein paar weitere Infos zum Netzwerk geben?
Ansonsten bin ich sehr glücklich. Derzeit läuft Telnet auf Linux und UCX-Log holt sich die Clustermeldungen aus dem Protokoll-File.

190 Leute haben diesen Thread bereits angesehen, aber noch keiner hat gefragt, was ich hier treibe und wie ich es gemacht habe. Es ist nicht besonders kompliziert, aber auch nicht so einfach wie eben mal eine CD ins Laufwerk stecken. Für Interessierte:
Die virtuelle Maschine heisst Innotek Virtual Box und ist Freeware!
Ich helfe gerne.
Martin
:P

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Beitragvon DL7UCX » 28. Oktober 2008, 08:32

Die Windows-Mailslots sind aus Sicht von UcxLog WinAPI-Filezugriffe auf einen speziellen (nicht sichtbaren) Netzwerk-Pfad, geöffnet mit READ+WRITE+SHARED. Weitere Rechte sind nicht einstellbar.

Auch ich werde nicht fragen, wozu UcxLog unter LINUX laufen muß :wink: .

73 Ben

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Beitragvon dm4im » 28. Oktober 2008, 15:33

Es ist mit Sicherheit kein Rechteproblem von Windows, sondern von Linux. Ich forsche weiter.
Ben, du siehst das falsch. UCX-Log muss nicht mit Linux können, Linux muss mit UCX-Log können. Ich will kein Windows mehr. Seit ich Linux benutze habe ich keinen Virenscanner mehr geupdated, keine Heft-CDs von vorne bis hinten installiert, um meinen Rechner schneller, sauberer, sicherer zu kriegen, keine Registry optimiert und nicht die noch bessere und noch mächtigere Version von Nero oder was man sonst alles so auf dem Rechner haben muss, draufgespielt. Ich habe nicht mal mehr eine Computerzeitung gekauft. Ich brauche es einfach nicht mehr. Der Rechner geht , auch ohne WinOptimizer und TweakUI und ohne dauernd platt machen, defragmentieren, bereinigen und haste nicht gesehen. UCX-Log will ich aber, weil ich es super finde.

73,

Martin

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Beitragvon DL7UCX » 28. Oktober 2008, 17:17

Ich will jetzt keine LINUX-Windows-Diskussion anfangen, aber das ist bei mir (erstaunlicherweise) auch alles genau so, seit ich Vista incl. automatischer Updates betreibe.

Nebenbei sei aber erwähnt, daß die UcxLog-Entwicklung auf einem XP-Rechner läuft, der nie online war, das scheint mir am sichersten.

73 Ben

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Beitragvon dm4im » 28. Oktober 2008, 21:52

Um Gottes Willen, ich auch nicht. Das war nur der Versuch, mich zu rechtfertigen. Natürlich könnte ich UCX-Log unter dem Betriebssystem benutzen, für das es gemacht ist.
Dann müsste ich aber die Software, die ich sonst benutze, in einem virtuellen Linux auf einer Windows-Maschine laufen lassen.
Du siehst, der Typ da ist ein bisschen gaga.

:P

73 ,
Martin

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Re: UCX-Log und Linux

Beitragvon DJ9CW » 10. Dezember 2008, 16:35

Hallo Martin und Ben!

An Ben: Vielen Dank für Deine Arbeit mit diesem Logprogramm. Bin über die "Most-Wanted"-Seite von DL7VEE beim DARC zu Euch gekommen. Bin einfach zu faul, alles händisch einzugeben und habe daher angefangen, mit den Auswertungen von UCX-Log rumzuspielen. Die Daten wurden aus DX4WIN übernommen und bis auf die QSLs von LOTW auch korrekt übernommen (ehrlicherweise: Habe noch nicht alles ganz genau überprüft, scheint aber soweit ok zu sein). Nach dem Import aus LOTW waren die Auswertungen bei beiden Calls korrekt und werden in Kürze auch der Most-Wanted-Liste zugeführt. Jetzt probiere ich mich mal mit dem Loggen der neuen QSOs, bin gespannt, wie sich das Programm bedienen lässt! Würde mich richtig freuen auf ein europäisches Logprogramm umsteigen zu können!

An Martin: Auch ich nenne einen Fensterlosen Haushalt mein Eigen...Faul wie ich bin, Wine installiert, UCX-Log installiert, läuft. Geht unter Suse 10.2 /Suse 10.3 und Ubuntu 8.04.
Als Linux-Greenhorn (nur user, würde gerne was dazulernen, doch ich brauche die meiste wache Zeit für Arbeit, Familie und Funk...) hätte ich eine Frage wo Du mir vielleicht weiterhelfen könntest: Auf diesem Rechner werden beide Comports unter UCX als belegt angezeigt (auch unter DX4Win nicht nutzbar), obwohl sie nicht benutzt werden. Wie überrede ich Suse 10.2 dazu, diese für Wine freizugeben? Bin nicht fündig geworden, wahrscheinlich habe ich bis jetzt am falschen Ende gesucht...tks in advance!

P.S. Vermisse Virenscanner-updates, Defragmentationsübungen, regelmässige Neuinstallationen, (etc., etc.) nicht wirklich...
73 es cu in the pile! Giorgio, DJ9CW

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Re: UCX-Log und Linux

Beitragvon DL7UCX » 11. Dezember 2008, 05:47

Hallo Giorgio,

da UcxLog seit Version 6.28 den LOTW_QSL_RCVD Parameter nach ADIF 2.2 unterstützt, wäre schon interessant, warum diese Information nicht über ADIF reinkommt.
Schick mir doch bitte mal ein Stück Deines DX4WIN-ADIF-Files.

73 Ben

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Re: UCX-Log und Linux

Beitragvon dm4im » 19. März 2009, 22:31

Sorry, ich war lange nicht hier.
Zu den Schnittstellen: Ich habe COM1 und COM2 im WinXP deinstalliert und COM 3 und 4 installiert. Der virtuellen Maschine habe ich angegeben, es seien COM 1 und 2 installiert, habe aber die Parameter (I/O & IRQ) für COM 3 und 4 angegeben.
Nur so hat es funktioniert.
Vlt. ist das unter WINE auch so.

P.S. UCX-Log und WINE gehen bei mir gar nicht, UCX startet nicht mal.
Kannst du das Netzwerk benutzen?

Martin

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Re: UCX-Log und Linux

Beitragvon dm4im » 19. März 2009, 23:28

Berichtigung:
UCX-Log läuft hier auch unter WINE (Ubuntu 8.04)

DJ9CW: Du musst vermutlich unter SUSE dem Wine den Zugriff auf die Schnittstellen erlauben. D.h.
WINE muss als Mitglied in die entsprechende Gruppe aufgenommen werden. Wie die heisst, weiss ich aus dem Kopf nicht.

Martin

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Re: UCX-Log und Linux

Beitragvon dm4im » 14. Dezember 2013, 23:33

Ist schon eine Weile her, aber vielleicht ist es noch von Interesse:

UCX-Log läuft prima unter WINE.

Um die serielle Schnittstelle benutzen zu können muss in /home/<user>/.wine/dosdevices ein symbolischer Link auf die Schnittstelle gesetzt werden:
ln -s /dev/ttyS0 com1

/dev/ttyS0 ist die erste Schnittstelle , /dev/ttyS1 die zweite usw.

oder wenn man keine echte RS-232 mehr am PC hat, mit USB-Adapter:

ln -s /dev/ttyUSB0 com1


Viel Spass.

DF4BJ
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Re: UCX-Log und Linux

Beitragvon DF4BJ » 15. Dezember 2013, 17:54

Hallo Martin, Ben und alle anderen,

UCXLog und WINE vertragen sich gut, kann ich nur bestätigen.

Der Befehl "ln -s /dev/ttyUSB0 com1" (oder eben ln -s /dev/ttyUSB1 com1 o.ä.) war auch bei mir der "Fehler"
Ich nutze Ubuntu 12.04 mit wine 1.41 und jeweils die aktuelle UCXLog-Version; es gab und gibt nie Probleme.
Alle online Log-Funktionen (Telnet, DX-Cluster, Browser, QSL/Log Up/download) laufen einwandfrei;
auch die CAT-Steuerung meines FT-817 über ein einfaches USB-Kabel funktioniert tadellos...

Im Wine emuliere ich dabei eine 0815-XP-Installation mit den jeweiligen Standardeinstellungen.

An Ben auf jeden Fall noch vielen, vielen Dank für UCXLog, bis dato das beste Logprogramm, das ich je genutzt habe !!!!

In diesem Sinne, euch allen ein frohes Fest, guten Rutsch und alles Gute
vy 72/55 de Udo, DF4BJ /qrp


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